(Roger Andrew Caras)

In meiner jahrelangen Tätigkeit als ehrenamtlicher Übungsleiter im Hundeverein habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Hunde zwar auf dem Übungsplatz funktionieren, außerhalb aber oft den Bär tanzen lassen. Oder dass es sowohl auf dem Übungsplatz als auch im Alltag nicht harmoniert.
Erziehung steht in engem Zusammenhang mit Beziehung
Das A und O ist die Kommunikation. Diese findet für uns Menschen überwiegend über Sprache statt, dabei wird oft übersehen, dass die nonverbale Kommunikation viel wichtiger und informativer sein kann als das gesprochene Wort. Durch Gestik, Mimik und Körpersprache verraten wir oft viel mehr. Signale, die wir selbst meist unbewusst aussenden, werden vom Hund erkannt und interpretiert. Mein Ziel ist,dass Sie lernen, das Verhalten Ihres Hundes einzuschätzen und verstehen zu können, um adäquat zu handeln. Missverständnisse in der Kommunikation werden ausgeräumt und eine klare Verständigung gefördert.
Nur wer sich richtig versteht, kann gemeinsam auch schwierige Situationen gelassen und erfolgreich meistern.
Das wichtigste ist, zwischen Mensch und Hund eine solide, gegenseitige Vertrauensbasis zu schaffen. Das Fundament einer jeden Beziehung zwischen Mensch und Hund ist das Vertrauen, auf dem alles andere aufbaut. Vertrauen wecken bedeutet allerdings mehr als nur den Hund füttern und mit ihm Gassi gehen. Vertrauen muss von Anfang an durch richtige Haltung und Führung einerseits, aber auch durch artgerechtes Spiel und Motivation gefördert werden.
Ihr Vierbeiner soll sich zu einem angenehmen und wohlerzogenen Begleiter für den Alltag entwickeln, der seinem Besitzer und der Umwelt Freude macht, denn
Je gefestigter die Beziehung ist, umso mehr Freiheiten können Mensch und Hund gemeinsam genießen.